
Neue DIN 18533 Verordnung und was die Änderungen bedeuten
Ab Juni 2026 gilt die neue DIN 18533 - Klarheit und Planungssicherheit mit flexiblen polymermodifizierten Dickbeschichtungen (FPD).
Die DIN 18533 bildet das zentrale Regelwerk für die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchte und Wasser. Sie unterstützt Planer und Ausführende dabei, Wassereinwirkungen korrekt zu bewerten, die passende Abdichtungsbauart auszuwählen und Details dauerhaft sicher auszubilden.
Mit der Ausgabe 2026‑06 wurde die DIN 18533 deutlich präzisiert: Die Anforderungen an Planung, Baugrundbewertung, Detailausbildung und Ausführung wurden geschärft – und flüssig zu verarbeitende Abdichtungsstoffe wie PROLASTIC® 55Z klar im Regelwerk verankert.
Die zentralen Änderungen der DIN 18533
- die präzisere Zuordnung der Wasserbeanspruchung
- einen stärkeren Fokus auf Detailpunkte wie Anschlüsse und Übergänge
- die enge Verzahnung von Baugrundbewertung und Abdichtungsauswahl
Für die Praxis bedeutet das:
Abdichtungssysteme müssen nicht nur leistungsfähig sein, sondern eindeutig normkonform eingeordnet, sicher geplant und zuverlässig ausgeführt werden können. PROLASTIC® 55Z erfüllt genau diesen Anspruch. Als geprüfte, reaktive mineralische Bauwerksabdichtung (FPD) ist PROLASTIC® 55Z fest in der DIN 18533 verankert und ermöglicht die klare Zuordnung zu den jeweiligen Wasserbeanspruchungsklassen.
„PROLASTIC® 55Z erfüllt ALLE ANFORDERUNGEN MIT ABP NACH DIN 18533"

PROLASTIC® 55Z
Die wesentliche Änderungen der DIN 18533
Neue Systematik - Ergänzung durch DIN 4095‑1:
Mit der DIN 18533‑1:2026 wurde die Zusammenarbeit mit der DIN 4095‑1 grundlegend intensiviert, um eine durchgängige und konsistente Planungsgrundlage zu schaffen. Die Ermittlung der Wassereinwirkungen nach DIN 4095‑1 ist nun die zwingende Voraussetzung für die Festlegung der Wasserbeanspruchungsklasse und damit für die Auswahl der geeigneten Abdichtungsbauart.
Übernahme der Wassereinwirkungen
Die Einwirkungen aus dem Baugrund werden direkt aus der DIN 4095-1 übernommen und in Wasserbeanspruchungen für die Abdichtung übersetzt.
Umbenennung der Klassen
Aus „Wassereinwirkungsklassen“ wurden „Wasserbeanspruchungsklassen“ – der Fokus liegt nun klar auf der tatsächlichen Belastung der Abdichtung.
Direkte Zuordnung
Tabellen ordnen spezifische Einwirkungsfälle (z. B. Fall 1–3 nach DIN 4095-1) eindeutig den Wasserbeanspruchungsklassen der DIN 18533 zu.
Definition des Bemessungswasserstands (BWS)
Der für die Abdichtung maßgebliche Bemessungswasserstand wird nun explizit unter Bezugnahme auf den Bemessungsgrundwasserstand (BGW) nach DIN 4095-1 definiert. Maßgeblich ist der höhere Wert aus Bemessungsgrundwasserstand (BGW) oder Bemessungshochwasserstand (HHW).

Kurz gesagt:
"Zusammenfassend dient die DIN 4095-1 als primäre Quelle für die Festlegung der physikalischen Wassereinwirkungen, während die DIN 18533 darauf aufbauend die Anforderungen an das Abdichtungssystem definiert."
Zusätzliche Wassereinwirkungen im Baugrund nach DIN 4095
E‑Klassen verständlich erklärt
E1
Geringe Wassereinwirkung
Bodenfeuchte und Wasser, das nicht aufstaut. Es liegt kein hydrostatischer Druck an der Abdichtung an, weil Wasser im Baugrund entweder gebunden ist (Bodenfeuchte) oder zuverlässig ablaufen / versickern kann.
E2-S
Hohe Wassereinwirkung durch Stauwasser
Zeitweiser Wasserstau oberhalb des Bemessungsgrundwasserstands, z. B. durch gering durchlässige Bodenschichten oder seitlichen Zufluss. Druckbeanspruchung möglich, auch wenn kein „Grundwasserstand“ im klassischen Sinn anliegt.
E2-G
Hohe Wassereinwirkung durch Grundwasser
Bauteile, die unterhalb des Bemessungsgrundwasserstands im Grundwasserbereich liegen bzw. in Grundwasser eintauchen. Es wirkt regelmäßig hydrostatischer Druck auf die Abdichtung.
Wasserbeanspruchungsklassen nach der neuen DIN 18533
In der Übersichtstabelle geben wir eine kompakte Orientierung und Empfehlung – sicher, praxisnah und normgerecht.
PROLASTIC® 55Z steht für normgerechten Schutz, langlebige Dichtheit und verlässliche Qualität auf der Baustelle.

*Für Anwendungen auf WU‑Beton bis 7,5 m Eintauchtiefe ist eine individuelle Vereinbarung erforderlich. Die Eignung ist objektspezifisch
vor Ort durch den Auftraggeber zu prüfen.
** Bei W1-E nur auf Betonuntergrunde
Zusätzliche Systemprodukte für Normkonforme Bauwerksabdichtung nach DIN 18533

IMBERAL® DAB LF 10S
Detailabdichtung aus Flüssigkunststoff zur Bauwerksabdichtung, lösemittelfrei

INTRASIT® RZ1 55HSP
Ruck-Zuck Dichtmörtel, faserarmiert, 3 – 50 mm

IMBERAL® RSB 55Z
Reaktive, schnelle Bauwerksabdichtung, flexibel
Weiterführende technische Information zu FPD Bauwerskabdichtung